Im Dschihad gegen die AfD ist jedes Mittel recht.
Im Kampf für Demokratie, Meinungsfreiheit, eine offene Gesellschaft, Toleranz usw. gibt es jetzt eine wie das Weilheimer Tagblatt stolz berichtet, neue Wunderwaffe, den Bebauungsplan.
Früher war es erprobte Taktik des Altparteien-Kartells und seiner steuerfianzierten toleranten NGO-Sturmabteilungen, jeden Wirt oder Eigentümer eines Saals oder Halle durch Androhung massiver Gewalt und anderer Maßnahmen so einzuschüchtern, dass er eine Vermietung an die AfD schleunigst rückgängig gemacht hat. So konnte es der AfD fast unmöglich gemacht werden, Veranstaltungen durchzuführen.
Da diese echt demokratische und tolerante Strategie in Weilheim nicht mehr funktioniert hat, weil die AfD das ehemalige Starlight-Kino angemietet hat und zum Versammlungssaal umzubauen will, muß etwas Neues her.
Das Starlight-Kino hatte oft hunderte von Besuchern, da war die Stellplatzfrage viele Jahre nie ein Thema, da die Besucher anscheinend immer am Fallschirm eingeschwebt sind.
Fast gegenüber ist die evangelisch-lutherische Kirche, die trotz massiver Kirchenaustritte immer noch nicht wenige Besucher hat, unweit ist die neuapostolische Kirche und mehrere Freikirchen sind in der selben Straße ganz nahe gelegen.
Die Stellplatzfrage ist, obwohl deren insgesamt sehr zahlreiche Besucher aus den umliegenden Orten sicher nicht mit dem Lastenfahrrad kommen, noch niemals ein Thema gewesen.
Aber, sobald jemand abseits der vorgegebenen Meinungs-Direktive der eine abweichende Meinung äußern will, ist Schluß mit Lustig. Da kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein Bebauungsplan und erschlägt mit dem Pseudoargument Stellplätze zielgenau den Bösewicht und sonst nichts.
Der Stadtrat verbietet in dem Bebauungsplan Versammlungsräume nur und ausschließlich da, wo die AfD ihr Unwesen treiben will.
Die DDR-Bürgerrechtlerin Bohley hat es vorausgesehen, wie die Methoden der DDR in der Bundesrepublik verfeinert und fortentwickelt werden und in modischerer Verkleidung eleganter zum Einsatz kommen. Das hier in Weilheim ist nur ein kleines Beispiel unter vielen.
Helfen wird es – genauso wie in der DDR damals der Einheitsfront der Blockparteien am Nasenring der SED – letztlich nichts. Die Einheitsfront ist 1989 im Gefolge des völligen wirtschaftlichen Zusammenbruchs der DDR nach langer sozialistischer Plan-Misswirtschaft in den wütenden Protesten des Volks, das trotz Meinungsterror in Massen auf die Straße ging, untergegangen.
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