Bei praktisch allen komplexen Sytemen, seien es Ökosysteme, Märkte und Beziehungen der Marktteilnehmer, politische Ordnungssysteme, sogar richtig große EDV-Anwendungslandschaften wie bei Banken, gilt für Eingriffe aller Art immer das „Law of unintended Consequences“, die Gesetzmäßigkeit, daß Eingriffe immer unerwartete und unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, weil diejenigen, die die Eingriffe vornehmen das System in seiner Komplexität nicht verstehen können oder verstehen wollen und Zweit- und Drittrundeneffekte nicht berücksichtigen können oder wollen.

Ein geradezu klassisches Beispiel ist die sogenannte „Energiewende“, die tiefe Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaftssysteme und politische Systeme hat, die die Lebensumstände der Menschen massiv verändern und ihren Wohlstand massiv verringern werden.

Frank Hennig, ein Ingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung und als solcher lange in Kraftwerken eines Energieunternehmens mit Stromproduktion befasst, geht auf die „unerwünschten Auswirkungen“ der Energiewende, insbesondere derjenigen von Solar- und Windkraftanlagen, die zwar existiere, aber in der öffentlichen Diskussion ausgeblendet werden, ein.

Sein Artikel „Grüne Klimakiller oder Von der Mär klimaneutraler Energiegewinnung“ ist sehr lesenswert. Er behandelt die nicht zu vernachlässigenden Auswirkungen großer Solarparks und von geballten Windkraftanlagen auf das lokale Klima, Flora, Fauna und die Tierwelt und geht am Rand auch auf die durch Biogasanlagen entstehenden Probleme sowie die Probleme durch die massive Nutzung von Holz-Pellets ein.
Die Problematik des Recycling nicht mehr genutzter Solar- und Windkraftanlagen sowie der „CO2-Fußabdruck“ für eren Produktion und Entsorgung gehört ebenfalls in diesen Themenbereich