Der Anteil des Staates an der von den Bürgern erarbeiteten Wirtschaftsleistung kletterte seit 2005 von 19,6 auf jetzt 22,8 Prozent

Die Steuerquote kletterte 2018 auf 22,8 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts. Dies musste die Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag gestehen.

Als Angela Merkel ihre für Deutschland wenig bekömmliche  Karriere als Kanzlerin im Jahr 2005 begann, lag diese Quote noch bei 19,6 %.

Diese Abgabenquote errechnet sich aus den Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.

Für den Bürger bedeutet dies, dass Jahr für Jahr der Staat einen größeren Anteil dessen, was er mit harter Arbeit erwirtschaftet, für zum nicht geringen Teil unnötige, überflüssige und teils irrsinnige Aktivitäten verpulvert.
Gleichzeitig verkommen schön langsam Straßen, Brücken, Schulen, Turnhallen und Schwimmbäder. Unsere Infrastruktur wird langsam marode.
Wer in München gezwungen ist, mit der S-Bahn zu fahren, hat ein geradezu klassisches Beispiel täglich vor Augen.
Er kann sich damit trösten, dass seine für die Sanierung eigentlich benötigten Steuergelder – für die er je nach Steuerbelastung zwei bis fünf Monate des Jahres arbeiten musste –  beispielsweise im Rahmen fragwürdiger Projekte in Nordafrika dafür eingesetzt werden, um auf Moscheen Solarpanels zu installieren, damit diese klimatisiert werden können.

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