Widerstand gegen die Corona-Einschränkungen im Landkreis – Demonstrationen – Update vom 12.Mai 2020

Wir hatten bereits mit Blogbeitrag vom 7. Mai 2020 über die nunmehr auch im Landkreis Weilheim-Schongau stattfindenden Demonstrationen gegen die Einschränkungen der Grundrechte durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona berichtet.

Auch dieses Wochenende, am 10. Mai fanden bundesweit wieder viele Demonstrationen statt, halbwegs neutrale Berichte dazu findet man beispielsweise hier bei Tichys Einblick.

Im Landkreis Weilheim-Schongau fanden am Wochenende Demonstrationen in Weilheim, Murnau, Schongau, Penzberg und soweit bekannt, auch eine Mini-Demonstration in Altenstadt statt (hier Kurzbericht Schongau). Es waren jeweils mehr als 200 Teilnehmer bei jeder dieser Demonstrationen.
Soweit wir aus Berichten von Beobachtern entnehmen können, hielt die Mehrzahl der Demonstranten demonstrativ das Grundgesetz in der Hand  und es waren viele Schilder zu sehen, die Meinungsfreiheit einforderten. Der Hintergrund der Teilnehmer war relativ breit gefächert, es gab viele eher esoterisch angehauchte Umweltaktivisten, Impfgegner, aber auch sehr viele „stinknormale“ Bürger.

Die Demonstrationen verliefen ausnahmslos sehr entspannt und friedlich und die Polizei vor Ort im Landkreis verhielt sich zurückhaltend und wie gewohnt sehr souverän.

Die Meinungen und Forderungen waren eher etwas breiter gefächert und heterogen. Ein einheitliches Bild wie bei einer klassischen Partei oder NGO mit einem klar umrissenen Programm ist derzeit nicht auszumachen, Webseiten der Veranstalter sind (noch) nicht zu finden.

Was jedoch ein sehr geschlossenes Bild bietet, ist die Haltung der Politik und die Berichterstattung der Mainstream-Medien.
Seit dem ersten Auftreten von Corona-Demonstranten wird unentwegt das ewig gleiche Standard-Narrativ abgespult.

Nach diesem Narrativ ist jeder von ihnen, da mit irgendwie abweichender Meinung, automatisch Nationalist/Rechtspopulist/Rechtsextremist, kennt zuallermindest den Verwandten eines Rechtspopulisten oder hat schon einmal einen solchen gegrüßt oder die Nationalhymne mitgesungen.
Auf jeden Fall ist er ein Verschwörungstheoretiker/Spinner/Covidiot und was derlei von der hohen Obrigkeit und ihren folgsamen Medien geprägter Beschimpfungen mehr sind.

Da er nicht die von der Politik und den Standard-Medien vorgegebene Meinung nachbetet, kann seine Meinung nur falsch und „böse“ sein.
Debatte und  Diskussionen mit solchen Leuten sind überflüssig und kontaminieren jeden Diskutanten. Denn das neue Verständnis von Meinungsfreiheit erlaubt nur das endlose Wiederholen der offiziellen Standard-Meinung.

Wir von der AfD stehen nicht hinter diesen Demonstrationen, da wir diese nicht ausreichend beurteilen können.

Was wir jedoch für dringend notwendig finden, ist es, dass sich in Deutschland in der bleiernen Grabesstille der auf allen Medien, der Politik und dem Land lastenden Einheitsmeinung endlich ein frisches Lüftchen regt, deshalb „Der Freiheit eine Gasse“ (Georg Herwegh, 1841, Arnold von Winkelried).

Aus diesem Grund finden wir es gut und richtig und begrüßenswert, dass jetzt auch  Bürger, die nicht dem linksradikalen Spektrum angehören, ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zahlreich wahrnehmen.

12. Mai 2020|

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